O grünes Tal

Neandertal, Neandertal, wo blieben deine Höhlen? Der Bagger hat sie abgeräumt. Der Knochen liegt im Schutt verträumt: So ging es im Neandertal ja vielen armen Seelen! – O stilles Tal, o stilles Tal, durch das die Düssel brauste! Der Säugling sah dich noch mit Lust beim Stillen an der Mutterbrust! Neandertal, Neandertal, wo froh das Mammut hauste!

Neander jagt‘ im Sonnenschein den Elch, die wilden Stiere! Die Waffe war von hartem Stein, das spürte bald das zarte Schwein! Neander briet ein Lendenstück und labte rhein‘sche Biere! – Da kam der Homo sapiens und wollte auch was haben! Neander haut ihn auf den Kopf. Der Störenfried, der arme Tropf, der lebte da nicht weiter mehr, drum hat man ihn begraben!

Da kam die Witwe Sapiens, sie war ja eine Nette! Neandertaler sah’s erfreut und hat um ihre Hand gefreit! Geschehen ist es dazumal im warmen Höhlenbette! – O grünes Land, o grünes Tal! Der Strom kam aus der Dose! Das Auto brauchte keinen Sprit, denn Autos gab es ja noch nit! Die Mutter trug ein hären‘ Kleid, der Mann die Bären-Hose!

Neandertal ward umbenannt: Nur Grünland sollt‘ es heißen! Aus Vaterland ward Mutterschaft, man steigerte die Steuerkraft. Und atzte nun zum Veggie-Bier nur noch vegane Speisen! – Neandertaler fragte bald: Wohin soll das denn führen? Das zarte Schwein will keiner mehr? Das Rinder-Steak, den Höhlenbär? Lulu auf das Neandertal! Lulu den deutschen Bieren!

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