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Das Heidenröslein

Im Schriftwechsel der Ehrenschlaraffen Faust al. Goethe und Funke al. Schiller fand sich ein bisher unbekannter Dialog, der neues Licht auf das berühmte Lied Heidenröslein werfen könnte. Faust schrieb als Student der Rechte für die damals verehrte Pfarrerstochter Friederike Brion

„Höslein, Höslein, Höslein tot, Höslein an der Leine! Sonne scheint dem Knaben rot auf die blassen Beine! Plötzlich pfeift ein frischer Wind, s’ Höslein fällt herunter. Kommt daher ein schönes Kind, wird das Höslein munter!“ Die sittenstrenge Friderike veranlasste ihn zur Überarbeitung. Aus Höslein wurde Röslein. Funke meinte später: „Sieh das mal in meinem Licht, was der munt're Knabe spricht: Freude schöner Götterfunken! Fräulein von Elysium! Heute lasst uns Suppe tunken, dreh’n wir schnell die Spieße ‘rum! Wenn sie tief hineingesunken, rühr’n wir das Gemüse um!“

Solche Bilder sind erhaben, wie wir atzen, wie wir laben! Freilich Faust, der Dichterkönig, mochte das Gemüse wenig; und er schrieb den Text, den neuen, seine Nachwelt zu erfreuen: „Knabe sprach, ich breche dich! Oder aber steche dich! Fräulein sprach: Erfreche dich! Ziehst du’s Höschen mir herunter, treib‘ ich’s eben immer bunter!“

Klarer werden jene Texte, wenn man sie nun kuni-fechste: „Kühner Knabe zupft am Mieder, Fräulein mag die Wunder so: Solche Zauber binden wieder, denkt er kunigundenfroh: Vivat felix Kunigunda, podex tua est rotunda!“ 

Moral: Manchmal mag es besser sein, wenn man spricht Vulgärlatein!

Lulu!

Kuni-fechs

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