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Schicksal eines Spanferkels

Du liebe Sau, so jung an Jahren, mit deinen blonden Stoppelhaaren, dem kecken kleinen Ringelschwanze, so unschuldsvoll im Jungfernkranze, dem Mutterleibe frisch entsprungen, so kurvenreich und weich geschwungen, ganz arglos vor des Lebens Listen, noch kaum entwöhnt den drallen Brüsten!  

Ach liebe Sau, du süße feine, nun streckst du fort die kleinen Beine, den Brüdern, Schwestern auf der Straße zerrinnen auf der nassen Nase die Tränen; finden dich nicht wieder! Und quieken – Schwestern, Schweinebrüder! Sie möchten sich die Borsten raufen im schönsten Mist, im größten Haufen!

Du liebe Sau, so früh erstochen, du hast so gut nach Stall gerochen. Uns hätt‘ es schier das Herz gebrochen! Wir müssen dich am Spieße drehen und sehen noch dein Schwänzchen stehen: So muss die Unschuld, ach, vergehen, so hängt das Leben erst am Nabel und endet schnöd‘ mit Messer, Gabel!

Du liebe Sau, im Dreck zu suhlen und um des Ebers Gunst zu buhlen mit Frühlingslust auf grünen Wiesen, das wirst du nimmermehr genießen! Und ob du Freuden kaum besessen, wir werden dich mit Freuden essen, begierig vor des Fleisches Lüsten nach unsres Alltags Hühnerbrüsten!

Im Reyche zu Erlangen! Wenn Covid einst vergangen!

P.S.: Oft schützt uns nur ein Strickschal vor einem kalten Schicksal! Des Ferkels Schicksal liegt noch weit, falls länger währt die Lockdown-Zeit!

Lulu!

Kuni-fechs

Reych 232

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