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Keine Rose ohne Dornen

Ein Ritter ohne Furcht und Tadel genießt nicht immer Frucht und Radel! Zur Warnung, edle Recken, hört, wie er Dornröschens Schlaf gestört! 

Zu Hause weint‘ Frau Hildegund, da lechzte ihn nach wildem Mund. Er ritt davon, er sprang vom Ross, er lief hinauf ins Rosenschloss: Da schlief Dornröschen, bleich und schön, schon hundert Jahre, gleich zu sehn! Er hätt‘ sie gerne wachgeküsst: Da sieht er, dass sie‘s, ach, schon ist! „Dörnröschen“, fragt er sie direkt, „wer hat so früh dich aufgeweckt?“ Sie klärt: „Das war der Prinz, ein wahrer! Vermutlich war‘s ein Radelfahrer!“

Sie kocht‘ dem Ritter Veilchentee. Und sank zum Sessel, weich wie Schnee. Vielleicht lag‘s an der müden Luft: Er roch der Seife Blütenduft! Und als sie sich so hingesetzt, da sprachen sie von Minne jetzt, von hohem Sinne, Rittersein. Doch fiel ein Tropfen bitter drein: Zum Kampfe rief des Türmers Horn ihn bald schon fort von Rosendorn.

Noch klang der Schlachtenlärm im Ohr, da ritt er wieder vor das Tor, doch stand ein Fahrrad quer davor. Vom Fenster hing ein Schild heraus: „Das Rosenfest fällt leider aus!“ Da sprach der Ritter, Recken, hört: „Wer hat Dornröschens Schlaf gestört? Potzblitz und schwarzer Schäferhund, was wird aus meiner Schläferstund?“

M.: Die Minnekunst ist dornenreich. Probiert‘s drum in der Heimburg gleich! Das nennt man Quarantäne! Sie spart euch manche Träne!

Lulu!

Kuni-fechs

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