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Raubritter

… Ein anderer fränkischer Querdenker war der Raubritter Eppelein von Gailingen (1310–1381), auf den das Sprichwort zurückgeht: Die Norimberga hängt keinen, sie hätte ihn denn zuvor!*

 

Von Gailingen Herr Eppelein trat hin vor seinen Gott: 

„Soll diesmal kein Entrinnen sein?“

Man stellt‘ ihn auf ein Treppelein, das führte zum Schafott! Da sprach der Ritter: „So gemein! So geht’s nicht, sapperlot!“

Er hatte sich noch nie geschämt auf Nürnbergs Handelswegen, die Pfeffersäck‘ [= Fernhändler] in Angst gelähmt, beraubt des Geldes Segen. 

Der Henkersknecht versucht‘ vergrämt, den Strick ihm um den Hals zu legen. Ihm folgte wie den Spießgesellen ein übel-schlechter Ruf. Im Zwiegelicht, dem dunkel-hellen, gerettet nur vom Pferd, dem schnellen, grub in die Mauer sich der Huf!

Zu Schauerberg am Königsstein, wo Gailings Enkel hausen, dort klappern Schädel und Gebein, ergreift zumeist im Mondenschein den Wandersmann das Muffensausen!

Wer kehrt so spät im Wirtshaus ein auf seines Pferdes Rücken? Es ist der alte Eppelein, verlor den Kopf am Rabenstein, erschöpft von seinen Räuberstücken! 

„Ein Schicksal muss man fröhlich tragen an seines Glückes Schopf.
So raunt das Lied aus alten Tagen. Was kann es uns noch heute sagen?
Es gibt auch Ritter ohne Kopf!

Lulu!

*Vgl. Kunifechs von Minne-so-da: Kunigunde seufzte leise. Ur-AHA [1991]

Kuni-fechs

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