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Almabtrieb

... auch die Kühe hatten sich das anders vorgestellt:
 

Ihr letztes Kleid trägt nun die rote Rose.

Der Wald verliert im Herbst sein güldnes Haar.

Mathilde sprach [beim Abtrieb von der Alm!] zur hübschen Herbstzeitlose:

„Die letzte Zeit ging in die Hose, das ganze halbe Jahr, 

als nichts mehr so wie früher war!

Es schien so manches sonderbar in USA und Sansibar!

Wer früher mal am Flüsschen Schwalm* die weite Welt vermisst‘,

der fand sie heuer auf der Alm – als Exklusivtourist.

Der Künstler und der Sänger – die Pause währte länger!

Da kamen auch die Modeln [= Models!], um herzlich mitzujodeln!

Da kamen Pädagogen, die online nun erzogen!

Da kamen denn Beamte, weil man die Ämter schloss,

zur Ruhe nun verdammte. Dabei war auch der Boss,

der sich mal Auszeit gönnt‘ und durch die Berge rennt

inmitten dicker Bremsen und gertenschlanker Gemsen!

Die Sennerin trug eine Maske im Gesicht – im Home Office! Wo sie den Käse zubereite! Der Senner war – aufs Sennen nur erpicht. Sie hielten Abstand beide. Und fanden’s lustig nicht! 

Wie traurig hing des Ochsen Schwanz: Er [der Ochse!] klagte mir sein Leide. Und blieb in seinen Boxen ganz, ging nicht mehr auf die Weide! 

Ein halbes Jahr! War keine Freude!“

 

Die Herbst-Zeitlose sprach darauf: „Was ist denn schon ein halbes Jahr, gemessen an der Zeiten Lauf! Den Herbst, den find‘ ich wunderbar mit dir, Mathilde, liebe Kuh! Ein herzliches Muhuu!“

* Die Schwalm: Landschaft und Nebenfluss der Eder in Hessen, südlich von Kassel.

Kuni-fechs

Reych 232

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